querdenken

Produkt versus Plattform — Eine Momentaufnahme aus der Welt der IT:Agenten

Steve Yegge’s im Herbst 2011 versehentlich an die Öffentlichkeit gelangter Rant über seinen Arbeitgeber, Google, vermittelt uns das Credo, dass IT-Produkte ohne (offene) Plattform dahinter so wehrlos und verloren sind wie ein Kaninchen im Angesicht eines T-Rex. Zum Jahrestag von Steve’s Rant knöpften sich die IT:Agenten das Thema in ihrer Freitagsrunde bei Keksen und Mate vor. Hier berichtet Thomas Fuhrmann, was er aus der Diskussion mitgenommen hat; folgen Sie ihm in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus und schauen Sie, ob ein T-Rex da mithalten kann.

„Wenn die Kaffeemaschine ausfällt, muss der Blumentopf mit der Jalousie reden können“ – das Internet of Things und seine Herausforderungen

Erst war es der Kauf von Nest, dem führenden Hersteller für vernetzte Haustechnik, durch Google. Dann die Meldung, die internetfähige Zahnbürste komme noch diesen Sommer: 2014 ist das „Internet of Things“ regelmäßig in den Schlagzeilen. IT-Agent Thomas Fuhrmann hat bereits Anfang des Jahrtausends mit seiner Forschungsgruppe am Karlsruhe Institute of Technology und später dann an der TU München an der Entwicklung des „Internet of Things“ oder der „Ambient Intelligence“ gearbeitet. Ein Gespräch über denkende Blumentöpfe, sprechende Werbung und Wege, die NSA von der Kaffeemaschine ebenso fern zu halten, wie von sensiblen Firmendaten.

Macht mit beim: Hackerbrücke Developer Meet & Make!

„In München passiert ja überhaupt nichts“, oder „hier gibt’s gar keine coolen Projekte“, dieses Gejammer hört man ständig – vor allem von Leuten, die alles Gute, Kreative und Digitale nur in Städten wie Berlin verorten. Aber was ist, wenn das Problem nicht der Mangel an Ideen und Leuten ist, sondern einfach an Orten, um sich auszutauschen? Deshalb laden wir zwischen 31. Mai und 6. Juni 2013 ins Feierwerk zur “Hackerbrücke Developer Meet & Make”. Wer sich beteiligen möchte: Der Call-for-Participation läuft noch bis zum Sonntag, 21. April 2013.

Neue Formel? Altes Problem! — “Richtig” hat keinen richtigen Komparativ

Mathematisch-logische Probleme haben in der Regel eindeutige Lösungen, alltägliche Probleme meist nicht. In der Informatik ignorieren wir diesen Unterschied gerne und übersehen, dass eine Lösung nicht nur richtig sein, sondern auch vom Publikum als richtig erkannt werden muss. Ganz zu schweigen davon, dass das Publikum ggf. erst einmal erkennen muss, dass sich die gewünschten Ziele widersprechen.

Bologna-Prozess: Wenn schon, dann richtig!

Der Vorschlag des sächsischen Landtags [1], die Mitgliedschaft in der so genannten verfassten Studierendenschaft auf Freiwilligkeit herab zu stufen, sorgt derzeit für Aufregung in der universitätspolitischen Landschaft. Die Allgemeinheit würde sich zwar eher eine freiwillige Mitgliedschaft in…

Logisch? — Nee, das muss so!

We hold these truths to be self-evident — Thomas Jefferson et al. Irgendwie scheint der Mensch die Tendenz zu haben, anderen mit Gesetzen den Spaß verderben zu wollen. Natürlich ist diese Einschätzung subjektiv: Je nach persönlichen Vorlieben…